Wenn die Erstellung fehlschlägt
Wenn eine Erstellung fehlschlägt, siehst du ihren Status und die verfügbaren Aktionen zur Behebung. Statt einer stehen gebliebenen Ladeanzeige oder einer roten Meldung, die wieder verschwindet, erscheint ein Bereich, der die Ursache verständlich benennt, bereits fertige Arbeit bewahrt und nur passende Lösungen anbietet.
Diesen Bereich findest du an drei Stellen. Er ist überall gleich:
- Auf der Seite des Inhalts, wenn du den Inhalt öffnest, dessen Erstellung fehlgeschlagen ist.
- Im Erstellungsfenster, wenn es beim Abbruch noch geöffnet war.
- Über den Eintrag auf der Startseite, neben deinen anderen zuletzt erstellten und laufenden Inhalten.
Der Eintrag auf der Startseite bleibt auf allen Geräten sichtbar, bis du ihn ausblendest. Ein Fehler verschwindet beim Neuladen nicht einfach. Du kannst später zurückkommen und findest die Ursache und die passende Lösung weiterhin vor.
Was die Ursache bedeutet
| Meldung | Was passiert ist | Was meistens hilft |
|---|---|---|
| Zu wenig Inhalt | Die Quelle enthielt nicht genug Material für den gewünschten Inhalt, etwa eine Datei mit zwei Zeilen, einen fast leeren Scan oder einen Seitenbereich mit kaum Inhalt. | Füge eine umfangreichere Quelle hinzu oder erweitere den Seitenbereich. |
| Durch einen Sicherheitsfilter blockiert | Etwas in der Quelle oder deiner Anweisung hat gegen die Inhaltsregeln des Modells verstoßen. | Entferne oder ersetze die Quelle, die den Filter ausgelöst hat. |
| Zu groß | Die Quelle war zu umfangreich, um sie für diese Erstellung in einem Durchgang zu lesen. | Wähle einen kleineren Seitenbereich oder teile das Dokument auf. |
| Quelle nicht lesbar | Die Datei wurde hochgeladen, aber ihr Text ließ sich nicht auslesen, etwa bei einem Scan ohne Textebene oder einer beschädigten Datei. | Ersetze sie durch eine Version mit auslesbarem Text. |
| Anbieterfehler | Das KI-Modell selbst hat einen Fehler zurückgegeben. | Versuche es erneut oder probiere ein anderes Modell aus. |
| Zeitüberschreitung | Der Vorgang hat die vorgesehene Zeit überschritten. | Versuche es mit einer kleineren Quelle oder einem enger eingegrenzten Ausschnitt erneut. |
| Ausgelastet | Die Nachfrage war ungewöhnlich hoch und der Auftrag konnte nicht eingeplant werden. | Versuche es in ein paar Minuten erneut. |
| Rendering, Vertonung oder Skripterstellung fehlgeschlagen | Der Text wurde erstellt, aber ein Produktionsschritt wurde nicht abgeschlossen: die Erstellung der visuellen Inhalte, der Vertonung oder des Skripts. | Versuche es erneut. Solche Fehler sind meist vorübergehend. |
Wenn Scholarly dir eine genauere Ursache nennen kann, wird diese angezeigt. Eine Beschreibung deines konkreten Fehlers ersetzt dann die allgemeine Meldung aus der Tabelle. Lies sie zuerst, denn sie hilft dir gezielter weiter.
Warum die Schaltflächen jedes Mal anders sind
Diesen Unterschied zu kennen, erspart dir Wiederholungen, die nicht erfolgreich sein können.
Bei manchen Fehlern musst du die Eingabe ändern. Eine Datei kann ein Limit überschreiten, zu wenig lesbares Material enthalten oder nicht verfügbar sein. Bei solchen quellenbezogenen Fehlern wird kein einfaches Erneut versuchen angeboten. Stattdessen wirst du aufgefordert, die Eingabe anzupassen: weniger Seiten auswählen, die Datei austauschen oder die problematische Quelle entfernen.
Bei vorübergehenden Ursachen gibt es „Erneut versuchen“. Ein Anbieterfehler, eine Zeitüberschreitung, ein Kapazitätsproblem oder ein nicht abgeschlossener Schritt beim Rendering, der Vertonung oder der Skripterstellung sagt nichts über dein Material aus. Mit denselben Quellen klappt es beim nächsten Durchlauf oft schon. Deshalb steht Erneut versuchen direkt bereit.
Wenn du dir unsicher bist, mit welcher Art von Fehler du es zu tun hast, erkennst du es daran, ob Erneut versuchen angeboten wird.
Aktionen zur Fehlerbehebung
- Erneut versuchen. Startet die Erstellung mit denselben Quellen und Einstellungen von vorn. Wird nur bei vorübergehenden Ursachen angeboten.
- Anderes Modell ausprobieren. Wiederholt die Erstellung mit einem anderen KI-Modell. Das hilft, wenn ein Modell die Verarbeitung abgelehnt hat, hängen geblieben ist oder bei Material einen Fehler zurückgegeben hat, das ein anderes Modell problemlos verarbeiten kann.
- Weniger Seiten auswählen. Öffnet die Seitenauswahl, damit du ein langes Dokument auf den relevanten Abschnitt begrenzen kannst. Wird nur angeboten, wenn beim fehlgeschlagenen Durchlauf eine Quelle mit Seiten verwendet wurde, etwa eine PDF.
- Quelle ersetzen. Tauscht die Datei aus, die das Problem verursacht hat, und behält deine übrigen Einstellungen bei.
- Datei erneut auswählen. Wenn eine Datei nicht mehr gelesen werden kann, weil eine andere App, iCloud, Google Drive oder ein Synchronisierungsprogramm sie nach deiner Auswahl verschoben oder geändert hat, öffnet diese Aktion die Dateiauswahl. Ein erneuter Versuch ohne neue Auswahl könnte in diesem Fall nicht funktionieren.
- Quellen anpassen. Öffnet die Quellenliste erneut, damit du Quellen für die Erstellung hinzufügen, entfernen oder neu anordnen kannst.
Für erneute Versuche gelten dein aktueller Tarif und dein Modellzugriff genauso wie beim ersten Versuch: Ein Modell, das dein Tarif nicht enthält, steht auch beim erneuten Versuch nicht zur Auswahl. Ebenso gelten weiterhin die Quellenlimits deines Tarifs.
Was erhalten bleibt
Scholarly sorgt dafür, dass du eine bereits passende Zusammenstellung möglichst nicht neu einrichten musst.
- Nach einer fehlgeschlagenen Karteikartenerstellung werden Quellen und Einstellungen wiederhergestellt. Wenn du die Erstellung erneut öffnest, sind deine Dateien, Seitenbereiche und Optionen weiterhin eingetragen. Passe nur an, was das Problem verursacht hat, und starte erneut.
- Ein Stapel behält die fertiggestellten Karten. Wenn nur einige Abschnitte einer langen Quelle fehlgeschlagen sind, bleiben die erfolgreich erstellten Karten erhalten. Ein Hinweis macht dich darauf aufmerksam, dass möglicherweise nicht alle Inhalte abgedeckt sind. Erstelle bei Bedarf einen zweiten Stapel aus den übrigen Seiten, um alles abzudecken.
- Videolektionen behalten die erzeugte Vertonung bei einem erneuten Versuch. Bereits erstellte Sprachaufnahmen werden wiederverwendet. Nach einem Rendering-Problem muss die Vertonung also nicht von vorn beginnen.
- Podcasts behalten die fertige Vertonung, während sie auf die ausgelastete Audioverarbeitung warten. Wenn sich Aufträge bei der Audioverarbeitung stauen, wird die bereits aufgenommene Vertonung aufbewahrt und nicht verworfen.
Credits
- Wenn eine Erstellung vollständig fehlschlägt, wird der Credit für KI-Inhalte automatisch zurückgebucht. Du musst weder nachfragen noch nachzählen. Der Credit wird dir von selbst wieder gutgeschrieben.
- Ein erneuter Start zählt als neue Erstellung. Dafür wird dein aktuelles Kontingent genutzt: die wöchentlichen Credits eines kostenpflichtigen Tarifs oder deine einmaligen Credits bei Free, die nicht zurückgesetzt werden.
- Reparaturen und Überarbeitungen eines gesamten vorhandenen Karteikartenstapels verbrauchen keinen Credit. Einen bestehenden Stapel zu korrigieren oder zu verbessern, zählt nicht als neue Erstellung.
Siehe Tarife und Limits und Credit-Pakete für KI-Inhalte.
Wenn du ein Tariflimit erreichst
Ein Tariflimit ist etwas anderes als ein Fehler und wird auch anders dargestellt. Nichts ist kaputt: Du hast eine Obergrenze erreicht.
Die Meldung nennt genau, welches Kontingent oder Limit erreicht ist: Credits für KI-Inhalte, Uploads, Chatnachrichten, Quizfragen, Prüfungsversuche, Dateigröße oder PDF-Seiten. Direkt an dieser Stelle siehst du, mit welchem Upgrade du weitermachen kannst. Deine vorhandenen Inhalte bleiben unverändert. Nichts wird gelöscht oder herabgestuft. Alles, was du bereits erstellt hast, bleibt zugänglich und nutzbar.
Hinweise, bevor du etwas verbrauchst
Bevor ein Fehler auftritt, gibt es eine Prüfung. Wenn du im Erstellungsfenster eine Quelle aus der Bibliothek auswählst, prüft Scholarly sie und weist dich darauf hin, wenn sie sich nicht gut auslesen lässt. Wenn die Quelle eine Anmeldeseite ist, überwiegend Menüs und wiederholte Kopfzeilen enthält, unlesbaren Text hat oder leer ist, benennt Scholarly das Problem und schlägt vor, was du stattdessen hochladen kannst.
Dieser Hinweis ist eine Empfehlung, keine Sperre. Du kannst fortfahren, wenn du etwas weißt, das Scholarly nicht erkannt hat. Hat eine gerade hochgeladene Datei dasselbe Problem, erscheint der Hinweis stattdessen auf der Fortschrittsseite.
Audio ohne Sprache kostet dich nichts
Bei einem Video, einer Aufnahme oder einem Clip, dessen Tonspur nur Musik oder Applaus enthält, erfährst du direkt bei der Auswahl als Quelle, dass keine Sprache vorhanden ist. So wird keine Erstellung gestartet, die nur ein leeres Ergebnis liefern könnte. Es wird kein Credit verbraucht.
Genauso transparent ist Scholarly, wenn das Problem erst im Nachhinein erkannt wird:
- Eine Besprechungsaufnahme, in der keine Sprache aufgenommen wurde, wird genau so gekennzeichnet. Die Audiodatei bleibt erhalten, damit du sie abspielen und prüfen kannst. Sie wird nicht auf dein Besprechungskontingent angerechnet.
- Eine Audiodatei in deiner Bibliothek, die nur Musik oder Applaus enthält, wird als Datei ohne Sprache gekennzeichnet. Es wird kein Transkript erstellt, das lediglich Geräusche beschreibt.
Dein kostenloser Upload wird dir gutgeschrieben
Wenn eine Datei, die du im Tarif Free hochlädst, tatsächlich nicht lesbar ist, wird dir dein kostenloser Upload wieder gutgeschrieben, damit du eine bessere Datei hinzufügen kannst. Das gilt etwa für ein leeres Foto, eine PDF- oder Textdatei ohne auslesbaren Inhalt oder Audio ohne Sprache. Die unlesbare Datei wird nach Gelöscht verschoben.
Eine Datei überschreitet das Größenlimit deines Tarifs
Jede Ansicht zum Hochladen und Erstellen zeigt die Dateigröße neben dem Limit deines Tarifs, nennt den passenden Tarif für die Datei und öffnet mit einem Tippen die Tarifauswahl. Das gilt für Karteikarten, Quizze, die Quellenauswahl und Google Drive gleichermaßen. Siehe Tarife und Limits.
Probleme, die vor dem Start erkannt werden
Manche Probleme führen gar nicht erst zu einer fehlgeschlagenen Erstellung. Scholarly prüft sie bereits beim Hinzufügen der Quelle und informiert dich sofort:
- Zu viele Quellen: Die Quellenauswahl zeigt das Quellenkontingent deines Tarifs. Für manche Formate gilt ein zusätzliches Limit. Die üblichen Tariflimits sind 1 bei Free, 3 bei Premium Lite, 10 bei Premium und 20 bei Laureate. Wenn du mehr auswählst, gelangst du direkt zurück zur Quellenliste und siehst den Grund. So kannst du dort eine Quelle entfernen, statt erst in einem späteren Schritt darauf hingewiesen zu werden, in dem du keinen Zugriff mehr auf die Dateien hast.
- Eine leere PDF: Ein leeres Word- oder Google-Docs-Dokument, das als PDF exportiert wurde, wird erkannt, bevor eine vollständige Erstellung ohne Inhalt durchläuft.
- Eine leere Datei: Wenn nichts zum Lesen vorhanden ist, wird das erkannt, bevor du auf das Hochladen wartest.
- Eine passwortgeschützte PDF: Gib das Passwort ein, wenn du beim Hochladen zum Entsperren aufgefordert wirst. Lässt sich die Datei damit nicht entsperren, lade eine ungeschützte Kopie hoch, die du verwenden darfst.
- Eine Office-Sperrdatei: Das ist die kleine Platzhalterdatei, die Word oder PowerPoint anlegt, solange ein Dokument geöffnet ist, und nicht das Dokument selbst. Lade die eigentliche Datei hoch.
- Ein YouTube-Video, das gelöscht, privat, regional gesperrt oder noch live ist: Der jeweilige Grund wird klar benannt, damit du nicht raten musst. Warte bei einem Livestream, bis er beendet und veröffentlicht ist, bevor du ihn verwendest.
- Eine gespeicherte Webseite ohne eigentlichen Inhalt: Eine Seite, bei der nur Navigation und Standardtexte gespeichert wurden, aber kein Artikel.
- Ein Video ohne Sprache: Eine stumme Bildschirmaufnahme oder ein Clip nur mit Musik wird erkannt, wenn du daraus einen Podcast oder eine Videolektion erstellen möchtest. So wartest du nicht auf ein Transkript, das gar nicht erstellt werden kann.
Weitere Fälle und den genauen Wortlaut der Meldungen findest du unter Häufige Probleme beheben.
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