AnleitungMindmaps

KI-Mindmaps

Eine Mindmap zeigt auf einer Seite, wie die Ideen eines Themas zusammenhängen: In der Mitte steht die zentrale Idee, von der Hauptäste mit weiteren Unterpunkten ausgehen. Statt einer Textwand siehst du die Struktur: die wichtigsten Konzepte, ihre Gruppierung und die Verbindungen zwischen ihnen.

Scholarly erstellt diese Mindmaps automatisch für dich. Wähle dein Material aus, etwa ein PDF, eine Datei aus deiner Bibliothek, ein Google Drive-Dokument oder einen eingefügten Link. Auch eine einfache Texteingabe reicht. Daraus entsteht eine übersichtliche Mindmap der wichtigsten Konzepte und Zusammenhänge, die du herunterladen kannst.

Wann eine Mindmap hilft

Bei Mindmaps geht es ums Verstehen, nicht ums Auswendiglernen. Sie helfen besonders, wenn:

  • Ein Thema viele Bestandteile hat und du ihre Zusammenhänge noch nicht erkennst, etwa bei einem Genehmigungsprozess, einem Regelwerk oder einem System mit vielen Komponenten.
  • Du ein komplexes Dokument durcharbeitest und dir einen Überblick verschaffen möchtest, bevor du ins Detail gehst.
  • Du Ideen aus mehreren Texten oder Berichten miteinander verknüpfen und auf einer Seite zusammenführen möchtest.
  • Du ein Dokument oder ein Projekt planst und zuerst die Struktur festlegen musst.

In einer Mindmap bekommt jede Idee ihren Platz: an einem Ast, unter einem übergeordneten Begriff oder über eine Verbindung. Schon beim Erstellen ordnest du dein Wissen. Genau dabei lernst du: Du erkennst das Gesamtbild, statt einzelne Fakten ohne Zusammenhang im Kopf zu behalten. Wenn du vor allem Wissen abrufen üben möchtest, kombiniere die Mindmap mit Karteikarten aus derselben Quelle.

Eine Mindmap erstellen

Öffne Mindmap im Menü Neu unter Mehr. Du findest die Funktion auch unter KI-Dokument, wo Mindmap als Dokumenttyp verfügbar ist, oder über die Aktionen zum Erstellen von KI-Inhalten in einer bereits geöffneten Quelle. Auf jedem dieser Wege wird dein Material zu einer einseitigen Übersicht der wichtigsten Ideen und Zusammenhänge.

Quelle auswählen

Du brauchst keine Datei, um loszulegen. Jede dieser Möglichkeiten funktioniert:

  • Dateien hochladen: Ziehe ein PDF, ein Word-Dokument oder eine PowerPoint-Datei von deinem Computer hinein.
  • Bibliothek: Wähle eine Quelle aus, die du bereits zu Scholarly hinzugefügt hast.
  • Google Drive: Verbinde Google Drive und wähle gezielt die gewünschten Dateien aus, ohne sie herunterzuladen und erneut hochzuladen. Siehe Verbindungen.
  • Link einfügen: Füge die URL eines PDFs oder einer Webseite ein. Scholarly lädt die Inhalte.
  • Prompt: Verzichte ganz auf Quellen und beschreibe einfach das Thema, zum Beispiel „Konzeptkarte unseres Prozesses zur Reaktion auf Vorfälle mit Phasen, Verantwortlichen und Eskalationswegen.“

Du kannst mehrere Quellen in einer Mindmap kombinieren, zum Beispiel zwei PDFs und einen kurzen Prompt, der der KI sagt, worauf sie den Schwerpunkt legen soll.

Bei PDF-Quellen kannst du mit der Seitenauswahl einen bestimmten Seitenbereich festlegen. Ein einzelnes Kapitel aus einem Lehrbuch ergibt eine deutlich übersichtlichere Mindmap als das ganze Buch. Scholarly findet relevante Seiten anhand des extrahierten Textes und liest sie bei Bedarf auch visuell. So können Diagramme, Gleichungen, Tabellen und Handschrift in die Mindmap einfließen.

Vor dem Erstellen anpassen

Im nächsten Schritt kannst du die Mindmap gestalten:

  • Stil: Wähle die visuelle Struktur:
    • Radiale Mindmap: Eine zentrale Idee mit ausgewogen angeordneten Ästen und Unterästen. Die klassische Mindmap.
    • Konzeptkarte: Verknüpfte Konzepte mit beschrifteten Beziehungen an den Verbindungslinien.
    • Sketchnote: Äste und Pfeile im handgezeichneten Stil, ergänzt durch visuelle Lernhinweise.
  • Sprache: Erstelle die Mindmap in der Sprache, in der du lernst.
  • KI-Modell: In kostenpflichtigen Tarifen kannst du auswählen, welches Modell die Mindmap erstellt. Im kostenlosen Tarif sind gesperrte Modelle mit einem Schlosssymbol gekennzeichnet. Siehe Ein KI-Modell auswählen.
  • Eigene Anweisungen: Gib in einem Freitextfeld vor, wie die Mindmap aussehen soll, zum Beispiel „Hebe Ursache-Wirkungs-Beziehungen hervor, halte Beschriftungen kurz und nimm wichtige Formeln auf.“
  • Anpassungsprofil: Wende ein gespeichertes Anpassungsprofil an. So berücksichtigt die Mindmap zusätzlich zum gewählten Stil wiederverwendbare Anweisungen und visuelle Vorlagen.

Wenn alles passt, klicke auf Mindmap erstellen.

Die Erstellung läuft im Hintergrund

Die Erstellung dauert normalerweise weniger als eine Minute. Du musst dabei nicht auf dieser Seite bleiben. Schließe das Fenster und arbeite weiter. Scholarly erstellt die Mindmap im Hintergrund und benachrichtigt dich, sobald sie fertig ist. Den Fortschritt kannst du über die Benachrichtigungsglocke und die Leiste für Hintergrundaufgaben auf deiner Startseite verfolgen. Siehe Hintergrundaufgaben und Benachrichtigungen.

Das Ergebnis

Zum Herunterladen und Drucken brauchst du einen kostenpflichtigen Tarif. Das Ergebnis anzusehen und einen Link zum Ansehen zu teilen, ist in jedem Tarif möglich.

Deine fertige Mindmap ist ein PDF zum Herunterladen: eine einzelne Seite im gewählten Stil, die du mit anderen teilen kannst.

  • Sie bleibt in deiner Bibliothek. Die Mindmap wird als eigener Eintrag (eine KI-Mindmap) neben deinen anderen Inhalten gespeichert. Du kannst sie jederzeit wieder öffnen.
  • Herunterladen. Speichere das PDF auf deinem Gerät, um es auszudrucken, in deine Notizen einzufügen oder offline durchzugehen.
  • Teilen. Sende einen Link, damit jemand aus deinem Kollegenkreis oder dein Team dieselbe Mindmap ansehen kann. Siehe Teilen.

Mindmap oder Lernleitfaden

Beide lassen sich aus denselben Arten von Quellen erstellen und liefern ein PDF zum Herunterladen. Sie beantworten jedoch unterschiedliche Fragen:

Besonders geeignet für
Mindmap Die Struktur erkennen: Auf einen Blick sehen, wie sich Konzepte verzweigen und miteinander verbinden.
Lernleitfaden Die Inhalte durcharbeiten: Eine schriftliche Aufbereitung des Materials zum Lernen.

Häufig ist es sinnvoll, beides aus derselben Quelle zu erstellen: den Lernleitfaden zum Durchlesen und die Mindmap, um dabei die Struktur im Blick zu behalten. Wenn du das Material lieber präsentieren möchtest, erstellt KI-Folien aus derselben Quelle eine Präsentation.

Tipps

  • Grenze das Thema mit einem Prompt ein. Bei einem sehr umfangreichen Kapitel sorgt ein Prompt wie „Mindmap nur zur adaptiven Immunantwort“ für eine gezielte, übersichtliche Darstellung.
  • Lege mit eigenen Anweisungen den Detailgrad fest. Bitte für einen schnellen Überblick um kurze Beschriftungen und wenige Ebenen. Für eine gründliche Wiederholung kannst du ausführliche Unterpunkte anfordern.
  • Wähle eine Konzeptkarte, wenn Beziehungen im Mittelpunkt stehen. Wenn es darum geht, wie zwei Ideen zusammenhängen, etwa als Ursache und Wirkung, Abhängigkeit oder Gegensatz, macht die Konzeptkarte diese Beziehungen durch beschriftete Verbindungen deutlich.
  • Kombiniere Quellen für themenübergreifende Mindmaps. Füge zwei oder drei Texte gleichzeitig hinzu, um auf einer Seite zu sehen, wie Ideen aus verschiedenen Quellen zusammenpassen.
  • Erst die Mindmap, dann üben. Sobald die Struktur klar ist, erstelle Karteikarten oder ein Quiz aus demselben Material. So übst du direkt, das Verstandene abzurufen.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Datei, um eine Mindmap zu erstellen?

Nein. Du kannst eine Datei hochladen, eine aus deiner Bibliothek auswählen, eine Google Drive-Datei verknüpfen, einen Link einfügen oder einfach einen Prompt eingeben, der das Thema beschreibt. Eine einzige Quelle reicht aus.

Welche Dateitypen kann ich verwenden?

PDFs, Word-Dokumente und PowerPoint-Dateien von deinem Computer oder aus Google Drive sowie eingefügte Links zu PDFs und Webseiten. Du kannst eine Mindmap auch ganz ohne Datei aus einem eingegebenen Prompt erstellen.

Welches Format hat die Mindmap?

Ein PDF zum Herunterladen im gewählten Stil: radiale Mindmap, Konzeptkarte oder Sketchnote. Es wird in deiner Bibliothek gespeichert, damit du es später wieder öffnen, herunterladen oder teilen kannst.

Kann ich meine Mindmap teilen?

Ja. Öffne die Mindmap und teile einen Link, damit andere sie ansehen können. Unter Teilen erfährst du, wie geteilte Links funktionieren.

Muss ich warten, während die Mindmap erstellt wird?

Nein. Mindmaps werden im Hintergrund erstellt. Schließe das Fenster und arbeite weiter. Du wirst benachrichtigt, sobald deine Mindmap fertig ist. Siehe Hintergrundaufgaben.

Gibt es eine Begrenzung für die Anzahl der Mindmaps?

Mindmaps nutzen dasselbe Kontingent an Credits für KI-Inhalte wie deine anderen KI-generierten Inhalte. Im Tarif Free erhältst du ein einmaliges kostenloses Kontingent, das nicht zurückgesetzt wird. Weitere Informationen findest du unter Tarife und Limits.

  • Lernleitfäden, ein schriftlicher Leitfaden aus denselben Arten von Quellen.
  • KI-Folien, erstelle aus einer Quelle eine vorzeigbare Präsentation.
  • Inhalte hochladen, so fügst du Dateien und Links zu Scholarly hinzu.
  • Tarife und Limits, einmalige Credits für KI-Inhalte und Kontingente kostenpflichtiger Tarife.
War das hilfreich?