Dieses Tool ist die filmischere Variante der standardmäßigen Umwandlung von Notizen in Videos. Dieselbe KI liest deine Notizen, erkennt die wichtigsten Konzepte und Zusammenhänge und schreibt ein Skript für die Vertonung. Die visuelle Gestaltung setzt dabei auf Bewegung. Jeder Abschnitt des gesprochenen Textes wird von kinetischer Typografie, animierten Diagrammen, fließenden Szenenübergängen und visuellen Metaphern begleitet, die sich passend zur Vertonung bewegen, statt statisch zu bleiben. Das Ergebnis wirkt eher wie ein professionelles YouTube-Erklärvideo als wie eine vertonte Folienpräsentation.
Im Hintergrund wählt die KI für jede Art von Konzept eine passende Animation: Bei Definitionen erscheint der Text wie beim Tippen, Prozesse bauen sich Schritt für Schritt auf, Vergleiche werden auf einem geteilten Bildschirm eingeblendet und Zeitleisten scrollen horizontal. Die Animationen folgen im gesamten Video einem einheitlichen System. So lernst du neben den Inhalten auch die Bildsprache kennen. Schon beim zweiten Ansehen erkennst du an der Bewegung auf dem Bildschirm, welche Art von Inhalt als Nächstes kommt.
Menschen, die visuell lernen, kommen bei Bildungsinhalten am häufigsten zu kurz. Statische Folien mit Vertonung sind in Ordnung, vermitteln Bedeutung aber anders als Bewegung. Animationen können zwei Dinge, die ein Standbild nicht kann: Sie zeigen Veränderungen im Zeitverlauf, auf denen die meisten Konzepte tatsächlich beruhen, und lenken deinen Blick genau im richtigen Moment an die richtige Stelle. Beides ist entscheidend, damit Inhalte im Gedächtnis bleiben. Deshalb vermitteln animierte Erklärvideos wie die von Kurzgesagt oder 3Blue1Brown ein Thema besser als Videos, in denen nur eine Person in die Kamera spricht.
Ein animiertes Lernvideo aus deinen eigenen Notizen hilft dir, dir deinen eigenen Lernstoff besser zu merken. Die Bewegung dient nicht der Dekoration. Sie stellt Zusammenhänge zwischen Konzepten in einer Form dar, die dein visueller Kortex speichert. Darin liegt der Unterschied zur standardmäßigen Umwandlung von Notizen in Videos: gleiche Inhalte, deutlich aufwendigere visuelle Gestaltung und eine stärkere Verankerung im Gedächtnis.
Lade Notizen in jedem Format hoch. PDFs aus Google Docs, Notion, OneNote, Obsidian oder Evernote funktionieren ebenso wie Word-Dokumente, PowerPoint und Markdown-Dateien. Fotografiere handschriftliche Notizen und lade das Bild hoch. Die KI liest deine Handschrift und verarbeitet sie wie getippten Text. Du kannst deine Notizen auch direkt in den Editor einfügen, ohne eine Datei hochzuladen.
Die KI kommt mit jedem Notizstil zurecht: Gliederungen aus Stichpunkten, Fließtext, Mindmaps, Notizen nach der Cornell-Methode und sogar knappe Mitschriften aus einer Vorlesung mit hohem Tempo. Die Formatierung muss nicht ordentlich sein. Die KI leitet die Struktur aus dem Inhalt ab, nicht aus Leerzeichen und Abständen. Wenn deine Notizen Englisch und eine andere Sprache mischen, wird das Skript in der vorherrschenden Sprache der Quelle geschrieben, sofern du keine andere Sprache festlegst.
Sobald das animierte Video fertig ist, kannst du es in Scholarly genauso zum Lernen nutzen wie jeden anderen Inhalt in deiner Bibliothek. Ein Klick übernimmt Definitionen und wichtige Zusammenhänge aus dem Skript in Karteikarten, die du in zeitlichen Abständen wiederholst. Ein weiterer Klick erstellt ein Übungsquiz. Im Video steht dir jederzeit der KI-Chat zur Verfügung, um Folgefragen mit Quellenverweisen auf die ursprünglichen Notizen zu beantworten.
Dieser Ablauf macht die Erstellung eines animierten Videos lohnenswert: Notizen → animiertes Video → Karteikarten → Quiz. Jeder Schritt nutzt eine andere Lernform: lesen, ansehen, abrufen und testen. Die KI hält die Inhalte dabei über alle Formate hinweg konsistent. Du lernst den Stoff nicht in jedem Format neu, sondern verankerst ihn auf vier verschiedene Arten.
Animierte Videos lassen sich über einen einzigen Link mit anderen Lernenden teilen. Dabei zeigt dieses Tool seinen besonderen Nutzen. Ein professionell gestaltetes, animiertes Erklärvideo wird viel eher tatsächlich angesehen als eine statische Zusammenfassung. Teile den Link im Gruppenchat, alle starten das Video und es übernimmt die Vermittlung, die einer langen Textzusammenfassung oft schwerfällt. Jede Person kann im KI-Chat eigene Folgefragen stellen, ohne die Gruppe zu stören.