Ein wenig schon, aber anders als bisher. Der Vorlesungsrekorder hält das Gesprochene fest. So hast du die Hand frei für alles, was eine Audioaufnahme nicht erfasst: Tafelbilder, vorgerechnete Aufgaben und die Stellen, an denen die Lehrperson sagt: „Das kommt in der Prüfung dran.“
Genau das hilft dir, den Stoff zu verstehen, statt ihn nur auswendig zu lernen. Studien zum Mitschreiben in Vorlesungen zeigen immer wieder, dass Studierende Gesprochenes abtippen, statt darüber nachzudenken. Sie schreiben Sätze auf, ohne sie zu verarbeiten. Wenn der Rekorder die Worte festhält, kannst du deine eigenen Notizen bewusst auf Struktur, Schwerpunkte und offene Fragen ausrichten, statt alles wortwörtlich mitzuschreiben. Und weil die KI Karteikarten und Quiz zu Konzepten statt zu nebensächlichen Details erstellt, prüfst du beim Wiederholen, ob du den Stoff verstanden hast, statt nur ein Datum auswendig zu kennen.
Die Regeln unterscheiden sich je nach Hochschule, Kurs und Land. Informiere dich deshalb vor der Aufnahme. Viele Lehrende sind damit einverstanden, wenn du vorher fragst. Manche Kurse verbieten Aufnahmen vollständig, und mancherorts ist die Zustimmung der sprechenden Person gesetzlich vorgeschrieben. Die Regelung steht meist im Kursplan oder auf der Kursseite. Wenn du Anspruch auf einen Nachteilsausgleich hast, kann die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung häufig eine offizielle Aufnahmegenehmigung organisieren.
Zwei Verhaltensregeln decken fast alles ab: Frage vor der Aufnahme um Erlaubnis und nutze sie nur zum eigenen Lernen. Veröffentliche sie nicht und teile sie nicht außerhalb des Kurses. Die Audioaufnahme ist eine Lernhilfe, kein Material zur Veröffentlichung.
Die Transkription startet automatisch: Du erhältst einen durchsuchbaren Text der gesamten Veranstaltung mit Zeitstempeln. Sobald das Transkript fertig ist, werden strukturierte Notizen mit den wichtigsten Themen, Definitionen und Beispielen erstellt. Danach kannst du die Aufnahme wie jede andere Quelle in Scholarly nutzen: Erstelle Karteikarten zum Lernen mit verteilten Wiederholungen, ein Übungsquiz oder einen Lernleitfaden. Stelle dem KI-Chat Fragen und erhalte Antworten mit Verweisen auf die genaue Stelle in der Vorlesung.
Alle daraus erstellten Inhalte basieren auf der Aufnahme selbst. Die Karteikarten greifen die tatsächliche Darstellung deiner Lehrperson auf, statt sich an einem allgemeinen Lehrbuch zu orientieren. Die Zusammenfassung folgt der Reihenfolge, in der der Stoff vermittelt wurde. Dank der Zeitstempel im Transkript kannst du jederzeit zur genauen Minute einer Aussage springen und sie erneut anhören.
Du brauchst nur den Text? Nutze unser Tool zur Vorlesungstranskription und wandle die Aufnahme zunächst in einen sauberen Text mit Zeitstempeln um. Darauf kannst du anschließend Notizen und Karteikarten aufbauen.
Im Hörsaal ist der Ablauf einfach: Laptop oder Smartphone auf den Tisch legen, Browser öffnen und Aufnahme starten. Setz dich möglichst weit nach vorne, denn der Abstand zum Mikrofon beeinflusst die Genauigkeit am stärksten. Lass den Rekorder das Gesprochene festhalten, während du Tafelbilder und vorgerechnete Beispiele notierst.
Bei Onlinevorlesungen ist es sogar noch einfacher. Nimm eine laufende Veranstaltung in Zoom oder Teams auf demselben Gerät auf, auf dem du sie abspielst. Wenn dein Kurs Aufzeichnungen bereitstellt, lade die Audio- oder Videodatei anschließend hoch. Sie wird genauso verarbeitet wie eine Liveaufnahme. In beiden Fällen erhältst du dasselbe Ergebnis: ein Transkript mit Zeitstempeln, eine strukturierte Zusammenfassung, Karteikarten und ein Quiz.
Lade sie nachträglich hoch: Audiodateien (MP3, M4A, WAV) und Videodateien werden genauso verarbeitet wie eine Liveaufnahme. Wenn du nur den Text brauchst, nutze für die Datei zunächst unser Audio-zu-Text-Tool . Du erhältst dasselbe Transkript mit Zeitstempeln. Darauf bauen dann die Notizen, Karteikarten und das Quiz auf.